Ausblick 2010
2010 wird Aurora die Explorationsaktivitäten auf die brasilianischen Liegenschaften in der Tapajós-Provinz konzentrieren und Daten hinsichtlich der eventuellen Akquisition von weiteren Mineralliegenschaften in der Explorations- oder Entwicklungsphase oder eines Joint Venture in Brasilien, den USA, Kanada oder in anderen südamerikanischen Ländern überprüfen.
Aurora wird ebenfalls die Bewertung des Front-Range-Projekts mit dem Ziel fortsetzen, das Projekt zur Produktion zu bringen.
Unsere Explorationsarbeiten werden geologische Kartierungen an der Oberfläche, die Entnahme von Bodenproben über einem Raster zur Abgrenzung geochemischer Anomalien, die Beprobung von Flusssedimenten, geophysikalische Erkundungen und Bohrungen einschließen.
Aurora hat auf der São-Domingos-Liegenschaft ein Feldbüro eingerichtet und beabsichtigt, die Explorationsaktivitäten weiterhin auf Anomalien zu konzentrieren, die mit der São-Domingos-Liegenschaft assoziiert sind. Aurora wählte die São-Domingos-Liegenschaft basierend auf ihrer Nähe zu unseren anderen Liegenschaften und der zur Zeit bestehenden Logistik aus. Die São-Domingos-Liegenschaft kann mittels kleiner Flugzeuge erreicht werden. Die unterhaltene Landebahn ist ganzjährig geöffnet. Auf dem Straßenweg ist die Liegenschaft über den von der Regierung unterhaltenen Trans-Garimpeiro-Highway und per Schiff entlang der vielzähligen Wasserwege im Amazonasbecken zu erreichen.
Im Jahre 2010 wird Aurora die Explorationsprogramme auf unseren der São-Domingos-Liegenschaft benachbarten Liegenschaften fortsetzen. Es werden die Land- und Wasserwege vom São-Domingos-Feldbüro zu den Liegenschaften benutzt werden. Die Exploration auf der São-Domingos-Liegenschaft wird eine weitere Kartierung der Geologie in den Aufschlüssen und des Materials in den Schächten früherer Goldschürfer einschließen, um die Lithologien und tektonischen Streichrichtungen zu bestätigen, die bei den Bohrungen und auf Karten der Regierung beobachtet wurden. Bis dato wurden durch Boden- und Gesteinsbeprobungen auf der São-Domingos-Liegenschaft vier Gebiete mit Anomalien identifiziert, Atacadao, Esmeril, Fofoca und Cachoeira. Auf diesen Gebieten werden weitere Untersuchungen geplant.
Ende Mai 2006 setzte Aurora die Exploration der São-Domingos-Liegenschaft mit einem geplanten 5.000 Bohrmeter umfassenden Kernbohrprogramm fort. Die Bohrungen zielten auf verschiedene Bodenanomalien und lithologische Trends, die durch eine Kartierung und Beprobung der aufgeschlossenen Gesteine abgegrenzt wurden. Die Bohrungen überprüften Gebiete in der Umgebung des Atacadao-Goldvorkommens, des Esmeril-Vorkommens und des Fofoca-Gebiets. Diese Gebiete standen im Mittelpunkt eines Abbaus der Flussedimente als auch eines nicht sehr tief reichenden Untertageabbaus im oxidierten Festgestein. Die anstehenden Gesteine sind der porphyrische Parauari-Granit, der die Stockwork-Quarzgänge beherbergt. In der Vergangenheit wurde ein begrenzter Untertageabbau mittels eines Schachts durchgeführt, der an der Seite der dominierenden Quarzgänge im oxidierten Material abgeteuft wurde. Der Schacht wurde nicht entwässert und der Abbau wurde eingestellt als das Wasser zu einem Problem wurde. Die im Jahre 2006 niedergebrachten Bohrungen führten basierend auf den ersten 17 Bohrungen zu einer Volumenberechnung des vererzten Materials. Diese Bohrungen zielten auf hochgradige Goldvererzungen in den Quarzgängen und im umgewandelten Nebengestein. Für die anfängliche Schätzung wurde ein Abstand von 40 m zwischen den Bohrungen verwendet. Die anfängliche Berechnung führte zu einer Menge an vererztem Material das ca. 140.000 Unzen Gold enthielt bei einem Cut-Off-Gehalt von 2,0 g/t Gold.
Nach Überprüfung der Geologie und der Kontinuität der Gehalte in früheren Bohrungen auf dem São-Domingos-Fofoca-Projekt begann das Unternehmen im Juli 2007 mit Bohrungen zum Test der Ausdehnung der aktuellen Vererzung sowie mit Bohrungen in engeren Abständen (Infill), um die Aussagewahrscheinlichkeit zu erhöhen.
Gegenwärtig ist die Vererzung in beiden Streichrichtungen und in die Tiefe offen. Basierend auf anderen unkorrelierten Goldabschnitten in den Bohrungen ist Aurora der Ansicht, dass einige subparallele Vererzungen weiter nördlich der gegenwärtig bekannten Gebiete vorkommen. Das Unternehmen beabsichtigt, dies in die Tests unter der Oberfläche einzuschließen.
Aurora wird weiterhin das Potenzial bewerten und ist zuversichtlich, dass Fofoca sich in Streichrichtung entwickeln und im Streichen mit anderen erkannten Zielen verbinden könnte. Im dritten Quartal 2007 wurde eine geophysikalische Erkundung durchgeführt, um die Kontinuität der Vererzungsstruktur auf Fofoca in Streichrichtung zu überprüfen. Die Ergebnisse zeigten, dass geophysikalische Anomalien, ähnlich der Anomalien über der bekannten Vererzung der Fofoca-Ressource, erkannt wurden und sich nach Westen fortsetzen, wo sie mit der bekannten Vererzung des Cacheira-Gebiets zusammenfallen. Die Ergebnisse zeigen ebenfalls, dass sich diese Vererzung in andere Erzgänge mit ähnlichen Abmessungen aufspalten könnte, wie es von der aktuellen Ressource bekannt ist. Dies besitzt das Potenzial, die bekannte Ressource um mindestens 50 % zu vergrößern.
Im Jahre 2010 wird unser Schwerpunkt auf der Exploration anderer Gebiete auf der São-Domingos-Liegenschaft liegen. Im Atacadao-Gebiet wurde vor Kurzem eine Entdeckung gemacht und mit Colibri bezeichnet. Dort entdeckten die lokalen Goldschürfer ein Gebiet mit einer Stockwork-Vererzung, die anschließend beprobt wurde und einige hochgradige Analysenergebnisse lieferte. Es wurden weitere Proben aus dem Material entnommen, das von den lokalen Goldschürfern in der Umgebung des Colibri-Vorkommens freigelegt wurde. Während der Beobachtung dieses Goldabbaus wurden Kartierungen und Vermessungen der Strukturen und der Ausrichtung der theoretisch vererzten Rinnen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass eine mögliche Verbindung zu der Atacadao-Vererzung besteht, die in früheren Kartierungen und Bohrungen beobachtet wurde. Aurora beabsichtigt das Ausheben von Schürfgräben quer zur Streichrichtung der Vererzungsstrukturen, um die Ausdehnung sowohl in seitlicher Richtung als auch in Streichrichtung besser zu verstehen. Aurora wird dann die Streichlänge durch geophysikalische Methoden überprüfen, ähnlich wie auf der São-João-Liegenschaft.
Die Exploration auf São João und den angrenzenden Comandante-Araras-Liegenschaften im Jahre 2007 schloss das Ausheben von Schürfgräben und Kartierungen ein. Die Probenergebnisse aus einem Schürfgraben auf dem Hauptgang zeigten einen Goldgehalt von 30,94 g/t über 80 m. Die jüngsten Beprobungen und Kartierungen haben gezeigt, dass dieses Gangsystem ausgedehnt ist und eine Reihe anderer Gänge wurde entdeckt und beprobt.
Gemeinsam mit dem Joint-Venture-Partner Samba schloss Aurora ein geophysikalisches Bodenerkundungsprogramm auf der São-João-Liegenschaft ab. Das Programm zielte auf Gebiete mit bekannter Vererzung und deckte eine Fläche im Nordosten ab, um andere bekannte Vererzungen zu verbinden. Die Ergebnisse zeigen einen anomalen geophysikalischen Trend, der sich von der bekannten Vererzung in Streichrichtung zu anderen aufgeschlossenen Gängen erstreckt. Im Laufe des geophysikalischen Programms wurden andere Gänge beobachtet und beprobt. Die Proben hatten anomale Goldgehalte. Gemeinsam mit Samba beabsichtigt Aurora im Jahre 2010 die Auswertung der Ergebnisse der geophysikalischen Erkundung und die Bestimmung verschiedene Zielegebiete, um die Ausdehnung der bekannten Vererzung unter der Oberfläche zu testen und die geophysikalischen Anomalien innerhalb des Gebiets zu überprüfen.
Aurora plant im Jahr 2010 keine Explorationsarbeiten auf der Kumealon-Kalksteinliegenschaft in British Columbia.
Aurora führt zur Zeit eine Prüfung mit gebührender Sorgfalt (Due Diligence) auf der Front-Range- Liegenschaft in Boulder, Colorado, durch. Sollte Aurora die Akquisition abschließen, plant das Unternehmen, alle Genehmigungen auf den neusten Stand zu bringen und plant die Wiederaufnahme der Goldkonzentratproduktion. Das Front-Range-Projekt besitzt das Potenzial, Aurora eine Produktionsbasis in den USA zu verschaffen. Die Liegenschaft besitzt eine gute Infrastruktur, einschließlich einer Mühle mit einer zugelassenen Kapazität von 200 Tonnen pro Tag und mehren entwicklungsbereiten Strossen.
Aufgrund des aktuellen hohen Goldpreises und einem guten Projektportfolio ist Aurora zuversichtlich, dass das Unternehmen in einer sehr guten Ausgangslage ist, den Unternehmenswert zu erhöhen.

